Die Seele ruht sich aus

Ende Oktober 2011 habe ich 7 Tage im Intersein-Zentrum in Hohenau verbracht. Das ist ein buddhistisches Kloster in der Linie des buddhistischen Mönches Thich Nhat Hanh.

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Ich habe dort am normalen Leben teilgenommen, das heißt 5.30 Uhr wecken und bis zum Frühstück meditieren und Qi Gong-Übungen durchführen. Die Gemeinschaft dort lebt ausschließlich vegetarisch. Zu Beginn war ich in Bezug auf das Leben und das Essen skeptisch, doch allzu schnell gewöhnte ich mich auch als Meditations-und Buddhismus-Neuling daran. Niemand im Kloster urteilte oder sprach ein schlechtes Wort. Das war seltsam, denn oft erwartete ich es, z.B. als ich die Karotten in meiner Wahrnehmung viel zu langsam schälte. Es war ein unglaubliches Erlebnis, genauso richtig sein zu dürfen, wie ich bin. Ein weiteres tolles Erlebnis war, dass ich ruhiger wurde und ein besseres Hautbild bekam. Unfassbar, welche Veränderungen bei mir schon nach einer Woche eintraten. Ich habe mir seitdem einige Ruhemomente und Achtsamkeiten im Alltagsleben erhalten.

Mein Fazit ist: probiere etwas völlig anderes in deinem Leben aus, zum Beispiel eine Woche in einem Kloster. Das Neue tut der Seele gut und bringt ganz neue Einsichten. Ich werde auf jeden Fall nächstes Jahr wieder zurückkehren.

2 Antworten auf „Die Seele ruht sich aus“

  1. Grüß Gott Nicole

    Ja die Seele braucht Ruhe & Nahrung, mit dem Motorrad auf Gottes Schöpfung fahren oder ein Spaziergang in Ruhe kann Nahrung für die Seele sein. Jeder muß seinen Weg finden, was ihm Ruhe bringt.
    Gruß Stefan

  2. Ich habe es genauso erlebt. Allerdings sind seelische Spannungen auch dort vorhanden und es gibt keinen Zauberstab, mit dem sie einfach zum Verschwinden gebracht werden könnten.
    H. stand einmal mitten drin in einem freidrehenden Tornado. Aber auch die gehören wohl zur Schöpfung. LG Matheus

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