Welche materiellen Werte besitzt du?

Was sind für dich materielle Werte? Dein Auto? Dein Haus? Deine Comicsammlung (mit Variantcoverausgabe)?

GeldExperiment:

Schreibe auf, welche materiellen Werte du bisher im Leben angeschafft hast.
Du kannst das auch für jemand anderen aufschreiben, wenn dir das lieber ist.

Wenn dir das zu lange dauert, denke bitte einfach kurz nach und zähle im Kopf drei bis fünf Werte auf.

Erst dann lies weiter.

Mein Tipp:

Werte sind nur Dinge, die dir Geld bringen, z.B. weil du sie gewinnbringend verkaufen kannst oder sie eine andere Art von (passivem) Einkommen ermöglichen.

Alles andere sind leider Verbindlichkeiten.

kurz erklärt:

Man sagt grob, dass ein Mensch mit 40 etwa 1 Million verdient hat, mit 50 etwa 2 Millionen.

Aber ich kenne kaum jemanden (mich eingeschlossen), der davon richtige Werte gekauft hat.

Nicht zu den Werten, sondern zu den Verbindlichkeiten zählen dein Auto und dein selbstbewohntes Haus. Sie bringen dir kein Geld ein und verlieren an Wert (oder müssen auf eigene Kosten repariert werden). Das wissen die wenigsten.

Zu den Werten zählen z.B. Silber, Gold, Aktien, Sparbücher usw. Diese steigen im Wert oder bringen Zinsen. Diese Werte können dir langfristig viel Geld einbringen.

Was soll ich mit solche unüblichen Werten?

Werte nutzen dir! Was ich gern eher gewusst hätte ist, dass wenn du Werte schaffst und gut anlegst, dann hast du ein paar Jahre später so genannte zusätzliche „passive Einkommen“. Nicht durch mehr Arbeit, sondern nur durch diese Vermögen wirst du reicher (Zinseszinseffekt).

Und weil das kaum jemand weiß, ist auch kaum jemand von uns mit 40 Jahren richtig reich.

Ja aber..

a) jetzt bin ich zu alt für langfristige Strategien.

Besser spät als nie. Ich hätte auch gerne 20 Jahre eher dieses Wissen gehabt.

b) ich bin doch kein Finanzmakler, hab da keine Lust drauf.

Es geht nur mit Selbstverantwortung. Du kannst aber auch die Anlagestrategie an jemanden abgeben, der sich damit auskennt. Dann wird dein Vermögen allerdings nicht ganz so schnell wachsen. Wenn dir das reicht, wähle den einfachen Weg.

c) ich hab Schulden.

dann trage diese erstmal ab und mache keine neuen. Schulden für „Verbindlichkeiten“ sind sozusagen böse!

d) ich liebe den Konsum!

Super! Ohne Menschen wie dich würde unsere Wirtschaft nicht funktionieren. Schaue, ob du daneben noch Geld übrig hast zum Vermögensaufbau.

Herausforderung:

Streiche aus deiner oben angefertigten Liste alles, was keinen Wert in diesem Sinne darstellt. Was bleibt dir?

Werde dir dessen bewusst und überlege mit deiner Familie, ob euer Weg für euch trotzdem okay ist oder ihr euch weiter in Richtung Werteaufbau orientieren wollt. Es gibt keinen falschen Weg. Wenn du dich bewusst entscheidest, ist jeder Weg, den du wählst, für dich okay.

für Fortgeschrittene:

Forste deine Finanzen nach Schulden durch.
– Schulden für Verbindlichkeiten sind böse,
– Schulden für Werte sind okay. Hast du z.B. eine Immobilie zu vermieten, sind Schulden darauf gut (weil sie steuerlich absetzbar sind). Dabei gilt: Je mehr Türen, desto besser!
– welchen Anteil deines Einkommens nutzt du zum Vermögensaufbau?

möchtest du mehr wissen, gibt es dazu viele Ratgeber im Netz. Ich selber habe das Buch von Johann Köber gelesen: „Steuern steuern“.

Deine Erfahrungen:

Ich freue mich, wenn du deine Fragen und Erfahrungen mit mir teilst. Du kannst dazu die Kommentarfunktion nutzen oder mir eine Mail schreiben.

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