Terror unter den Achseln

Fast jeder von uns nutzt tagtäglich ein Deo-Stick – egal ob als Antitranspirant oder Deodorant. Feinster Duft provencalischen Lavendels – aber weißt du, was da wirklich enthalten ist?

Experiment:

Lies dir die Inhaltsstoffe von deinem Deo durch. Sie stehen dort nicht einmal auf Deutsch, sondern mit ihren in der EU vorgeschriebenen INCI- Bezeichnungen, und bis auf „Aqua“ verstehe ich nur Bahnhof. Was kennst du davon?

Mein Tipp:

Was ich nicht verstehe, kommt mir nicht an / in den Körper, wenn ich es vermeiden kann.

kurz erklärt:

Die natürlichen Deodorants aus Omas Zeiten haben heutzutage den Charme, nicht richtig zu wirken und wer möchte schon unangenehm riechen? Die Hersteller setzen auf die chemische Keule. Chemie ist meist auch viel billiger im Einkauf als natürliche Inhaltsstoffe.

Die folgenden sehr giftigen Inhaltsstoffe vermeide ich auf jeden Fall:
– Aluminium
– Sodium Lauryl Sulfate
– Mineralöl, Paraffin
– Propylene Glycol
– Parabene
– Oxybenzone (enden auf -benzonyl)

Interessant ist, dass Aluminium z.B. in der letzten Zeit von so vielen Menschen vermieden wurde, dass die Hersteller darauf eingegangen sind und mit „ohne Alu“ werben. Schlussendlich entscheidest du als Verbraucher, ob Chemie oder Natur sich auf dem Markt etabliert.

Warum soll ich das tun?

Bist du empfindlich, kannst du eh jetzt schon nicht alle Deos benutzen. Es juckt dann oder die Haut wird trocken oder oder. Das ist das Warnsignal deines Körpers an dich: Stop!

Bist du robust, hast du diese vorgelagerte Warnung nicht in dem Maße. So gelangen die Inhaltsstoffe über deine Haut in deinen Körper und lagern sich dort an. Das kann zu Langzeitschäden aller Art führen.

Ja aber..

ich möchte weiterhin mein Lieblingsdeo nutzen. Es macht keine gelben Flecken und schützt mich 24 Stunden.

Du kannst das Deo nutzen, was du möchtest. Wichtig ist, dass du das selbstverantwortlich tust. Informiere dich und sag dann „ja“ oder „nein“ zu deinem Deo.

Herausforderung:

Schau dir die Inhaltsstoffe der Produkte der großen Marken an, die du z.B. aus der Werbung kennst. Vergleiche sie mit einem Naturprodukt.

für Fortgeschrittene:

Informiere dich im Internet. Auf welchen Seiten erhältst du objektive Informationen zu den Inhaltsstoffen?

Beispiel: codecheckinfo oder per App ToxFox vom BUND.

Deine Erfahrungen:

Ich freue mich, wenn du deine Fragen und Erfahrungen mit mir teilst. Du kannst dazu die Kommentarfunktion nutzen oder mir eine Mail schreiben.

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